top of page
Die Pietà
Die Pietà ist eine etwa 80 cm hohe Holzstatue mit ausgehöhlter Rückseite.
Es handelt sich um ein Werk im eher volkstümlichen Stil, nicht um ein polychromes, dessen Ursprung im 17. Jahrhundert liegt.
Der Leib Christi ist der Leib eines reifen Mannes.
Ihre Arme bewegen sich unnatürlich, ihre Hände sind an den Handgelenken im rechten Winkel abgewinkelt.
Ihre Gesichter spiegelten große Erschöpfung wider.
Christus trägt keine Dornenkrone und seine Wunden sind kaum sichtbar.
Die Geschichte oder Legende besagt, dass der Jäger, der verwundet und geheilt war, nachdem er seine Hand in das Quellwasser getaucht hatte, aus Dankbarkeit ein Bild der Jungfrau Maria aufhängte.
Einige haben die unbestätigte Hypothese aufgestellt, dass es sich hierbei um die Pietà handeln könnte. Die Frage bleibt offen.
Diese Statue musste leider aus der Kapelle entfernt und an einem sicheren Ort aufbewahrt werden, nachdem es wiederholt zu Diebstählen im Heiligtum und anderen religiösen Gebäuden gekommen war.
Das Original ist in der Kirche von Bréchaupmont versiegelt.
Eine Kopie aus „Massivholz“, gefertigt von Herrn Pascal BOSSHARDT aus THANNENKIRCH-68590, wurde am 15. August 2016 während des Himmelfahrtsgottesdienstes in der Kapelle aufgestellt.

bottom of page