Chronologie
1769
Ein Dokument verrät uns den Namen eines Einsiedlers: Jacques FRAICHE, gebürtig aus Vicques (Delémont - Schweiz).
Er blieb jahrelang in Reppe, dann übertrug ihm Pater Hurt von Traubach, von dem Bréchaumont und Belle Fontaine abhängig waren, den Dienst als Sakristan in der Kapelle und erlaubte ihm, sich in der Einsiedelei in der Nähe des kleinen Heiligtums niederzulassen.
Wir kennen außerdem zwei weitere Einsiedler, Nicolas Joseph und Jacques Riot.
Die Einsiedelei verschwand während des Ersten Weltkriegs.
1775
Aus einem Dokument geht hervor, dass der Papst den Pilgern der Kapelle der Einsiedelei des Schönen Brunnens einen vollkommenen Ablass gewährt hatte.
Diese Gunst beweist, dass das Heiligtum sehr bekannt war.
1789
Während der Revolution wurde kirchliches Eigentum zum Staatseigentum erklärt.
Der Staat könnte sie beschlagnahmen und mit dem Verkauf der Kapellen fortfahren.
1792
Die Gemeinde Bréchaumont sandte einen Brief an das Direktorium des Bezirks Belfort, in dem sie betonte, dass die Kapelle von den Vorfahren der heutigen Einwohner des Dorfes erbaut worden sei und daher Eigentum der Pfarrei sei.
Das Direktorium reagierte negativ: Die Kapelle gelte als nationales Eigentum und müsse verkauft werden.
Damit erwarben vier Männer aus Bréchaumont die Kapelle.
So entging es der Zerstörung.
Die kleine Glocke hingegen war nach Aspach le Bas und zur Münze in Straßburg transportiert worden.
Trotz der Beschwerden der Patrioten der Region wurde die Kapelle während der gesamten Revolution von Pilgern besucht.
Nach der Revolution ging die Kapelle in den Besitz der Gemeinde Bréchaumont über.
1846
Die Kapelle wurde an Abt Clavey, einen gebürtigen Reppe und Pfarrer in Levoncourt, verkauft.
1857
Abt Clavey ließ die Kapelle restaurieren.
Die Familie Clavey, die das Heiligtum geerbt hatte, tat alles, um es wieder zu einem Wallfahrtsort für die gesamte Region zu machen.
1914 - 1918
Im Ersten Weltkrieg wurde die Kapelle durch Verwüstungen schwer beschädigt.
Die wundertätige Jungfrau fand Zuflucht in einer Kapelle in Foussemagne.
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1925
Dank der wohlwollenden Zusammenarbeit der Familien Clavey-Denier und mehrerer Gemeindemitglieder von Bréchaumont konnte Pater Kohler die Renovierung der Kapelle in Angriff nehmen und 1933 die feierliche Weihe des Heiligtums durchführen.
Seitdem ist die Kapelle Notre-Dame de Belle-Fontaine wieder zu einem Wallfahrtsort geworden, der von den Gläubigen der Region frequentiert wird.
1990
Auf Initiative von Herrn Jean-Paul HERVEAU und mit freundlicher Unterstützung des Bürgermeisters der Stadt, Herrn BEFORT, wurde der Verein der Kapelle Notre Dame de Bellefontaine gegründet, dessen Aufgabe die „Renovierung der Kapelle und aller Außenarbeiten, die zu ihrer Instandhaltung beitragen“.
